Reaktionen unserer Leser

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#Zypern #Frankfurt #TelAviv
Angela Khosla-Baryalei schrieb uns am 29. Oktober 2018 über „Der Wald im Treppenhaus“:
Ein großartiger wichtiger Roman!
Zu Ende gelesen in Kyrenia im türkischen Teil der Insel Zypern.
Kann gar nicht wieder aus Rachel´s Geschichte aussteigen.
Ein großen Dankeschön an Shmuel unbekannterweise - na fast...
Würde ihm gerne begegnen. Beste Grüße und gute Wünsche


C.S. schrieb am 29. Juli 2008 über "Jerusalem liegt am Nordpol":
Ich wollte mich noch einmal für die wirklich ausgezeichnete Lektüre bedanken, die mich in meinem
Urlaub in Dänemark begleitet hat. Viele Grüsse. C.S.


Barbara R. schrieb am 13. Dezember 2007 über "Jerusalem liegt am Nordpol":
Dein Buch hat mir große Freude ins Haus gebracht, weshalb ich es gestern bis zur Hälfte schon gelesen habe. (- :
Deine Erzählkunst ist äussert orginell, bunt und voller Überraschungen - wie Deine Musik!
Vorallem sind die unterschiedlichen Facetten und Identitäten Deiner Persönlichkeit zu spüren, die bei all den Beteiligten und auch bei Friedrich zum Ausdruck kommen.
Es tut einfach gut es zu lesen, Tiefe und Leichtigkeit, Trauer und Freude liegen nahe beieinander. Und die Weisheit strahlt durch all diese Zustände.... .
Deine Geschichten, eingebetet in die geschichtlichen und biographischen Ereignisse, bringen mir gleichzeitig das Gemüt dieser Nationen nahe.....


Jemand der leider anonym bleiben wollte schrieb am 6 September 2005:
AUF EWIG FREMD... Ein durchaus empfehlenswertes Buch, welches meines Erachtens nach zweifelsohne zu der anspruchsvollen Literatur zählt. Nicht nur die vom Autor verwendete einzigartige Sprache fesselt den Leser, sondern auch die Tatsache, dass es sich bei dieser bewegenden Geschichte um die Darstellung des wahren Lebens handelt. Dies wiederum hilft dem Leser, sich Themen- und Problemaspekte zu vergegenwärtigen.

Ein großes Lob an den Autor!!!

Mit freundlichen Grüssen

Wir freuen uns sehr über diesen Beitrag, doch finden wir es sehr schade, dass der oder die jenige es vorgezogen hat, anonym zu bleiben. Falls sich der oder die Verfasser/in noch einmal melden, würden wir uns sehr freuen.


Suzana Kovac aus Frankfurt am Main schrieb am 2. September 2005:
Die Internetseite des Künstlers Shmuel Kedi ist sehr übersichtlich dargestellt. Die Farben, Bilder und Textauszüge sind dem sehr einfachen, leicht zu lesendem aber doch sehr viel sagendem Schreibstil des Künstlers angepasst. Man kann jederzeit andere Informationen z.B. zum Künstler abrufen, während man Textauszüge liest oder sich eines der Lieder anhört. Das ganze ist sehr gut gelungen und weckt Interesse, sodass man am Liebsten gleich ein Konzert besuchen möchte oder zur nächsten Buchhandlung rennt.

Mit freundlichen Grüssen


C. Gandini aus Italien schrieb am 11. Januar 2005:
Ich habe Ihr höchst interessantes Buch gelesen und weiter verschenkt. Ich bewundere Ihre Sprache. Woher schaffen Sie so einen reichen Wortschatz? Syntax ist auch höchst komplex... Sind Sie vielleicht die Reinkarnation eines Philologen, der in der Aufklärungszeit lebte?

Ciao Claudia


Wolfgang Helmdach aus München schrieb am 16. Februar 2004:
Schreibstil und Tempo der Geschichte haben mich zuerst etwas überrascht, bin dann aber gut mit der Erzählgeschwindigkeit zurechtgekommen. Der Beginn der Geschichte hat mich natürlich an meine Frankfurter Zeit erinnert, immerhin 21 Jahre habe ich dort gelebt.
Die Story selbst hat etwas von Erzählrhythmus einer Kurzgeschichte, so wird man durch den Autor ohne große Einleitung, abgesehen der Abflugszene in Frankfurt, sehr schnell mit einer etwas skurrilen uns fremd erscheinenden Gesellschaft bekannt gemacht. Familiäre Lebensverhältnisse und soziale Beziehungen wirken auf mich befremdlich, sind aber wohl durch das Spannungsfeld von ethnischer uns sozialer Struktur des Orients zu erklären.
Realität und Fiktion fließen ineinander und waren nicht immer erkennbar, dies vielleicht ein gewollter Effekt. Auch hatte ich den Eindruck, dass die Reisenden ihrem Ziel räumlich nicht näher kamen und oftmals zum Ausgangspunkt zurückkehrten.
Der Generationenkonflikt/Wechsel wurde durch eine sehr direkte Darstellung der Sexualität versucht darzustellen. Das Buch hat mir in ganz bestimmter Weise den Konflikt der unterschiedlichen Ethnien innerhalb des Orients aufgezeigt und auch auf die unterschiedlichen Moralbegriffe hingewiesen. Eine Wertevermittlung im abendländischen Sinne findet nicht statt. Die Formen von Liebe und Hass werden ausdrucksstark erzählt.
Ich habe das Buch mit Aufmerksamkeit und Interesse gelesen, da die Geschichte interessant und temporeich erzählt ist und uns Einblicke in Gedanken anderer Glaubensrichtungen und Menschen mit anderer Herkunft gibt.
Erinnert hat mich das Thema etwas an die Bücher von Leon de Winter (Sokolows Universum) – Gerade gelesen –
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit neuen Geschichten.


Thomas Kunkel aus Mainz schrieb am 6. Februar 2004:
Mit "Auf ewig fremd" ist Kedi ein Buch gelungen, in dem - metaphorisch und allegorisch angereichert - der Leser einen nicht endenden Impact durchlebt: westliche Moralvorstellungen werden von brachialer, ostentativer Erotik zersetzt, der zunächst an Normen und Regeln orientierte Protagonist stößt auf politische Subversion, schließt sich ihr an, lässt sich fallen, der Wert des eigenen Lebens wird relativiert - schließlich erwarten ihn unsagbare Freuden auf dem Schlachtfeld der Lust in den Armen der Widerstandkämpferin Fatma. Der bewusst lakonisch gewählte Sprachstil verleiht dem Road-Trip eine Eleganz, die gleichzeitig zu fesseln vermag.


Marc O. Smie aus Frankfurt schrieb am 2. Februar 2004:
Dieses erste Buch des Künstlers, Dichters und Schriftstellers Shmuel Kedi, ist eine wahre Hommage an die Türkei und die Türken als Volk. Er schafft es in seinem Buch, sowohl die Leichtigkeit eines Road-Movies, die fesselnde Romantik und Leidenschaft deren Präzision einen autobiographischen Hintergrund vermuten lässt, als auch die politischen Aspekte eines, für die meisten, fremden Landes zu vereinen.
Man sollte das Buch nicht gleich nach den ersten Seiten aus der Hand geben, denn die wahre Spannung kommt leider erst nach einigen Kapiteln zum Vorschein. Auch wenn man anfangs eventuell mit den vielen Metaphern und Bildern leicht aus dem Lesefluss geraten kann, sollte man weiter am Ball bleiben, denn man gewöhnt sich mit der Zeit daran und möchte es später sicher nicht mehr missen, denn es gibt dem ganzen einen schönen Einblick in das Wesen des Autoren.
Obwohl ich das Buch noch nicht bis zum Ende gelesen habe, denke ich sagen zu können, dass es sich um einen durchaus überzeugenden und insgesamt stimmigen Roman handelt.
Alles in allem bekommt man Lust, auf des Schriftstellers Spuren, eine solche Reise durch das Osmanische Reich zu unternehmen.